Der Ausbildungsmarkt der Bauwirtschaft sendet ein deutliches positives Signal – insbesondere aus dem Tiefbau. Nach drei Jahren rückläufiger Zahlen verzeichnet die Branche 2025 wieder einen spürbaren Aufschwung. Foto: Canva
Laut aktuellen Daten der SOKA-Bau steigt die Gesamtzahl der Auszubildenden auf über 40.000 (+ 5,3 Prozent) und erreicht damit das Niveau von 2023. Besonders dynamisch entwickelt sich dabei der Tiefbau inkl. des Leitungsbaus mit einem Zuwachs von 21,3 Prozent bei den Neueinsteigern.
„Es zeigt sich, dass Ausbildung und Fachkräftesicherung für unsere Unternehmen eine klare Zukunftsinvestition auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sind. Sie übernehmen Verantwortung für junge Menschen und bauen personell vor, damit wir für Deutschland bauen können, wenn die Investitionen fließen. Gleichzeitig wird deutlich, dass der Bau eine echte Zukunftsindustrie ist, für die sich junge Menschen begeistern“, sagt HDB-Hauptgeschäftsführer Tim-Oliver Müller mit Blick auf die zurückliegenden Konjunktur- und Azubi-Daten.
Die Zahl der Ausbildungsunternehmen belegt diese Einschätzung und hat sich nach drei Jahren mit sinkenden Zahlen bei knapp 13.500 stabilisiert. Ein Blick in die Details der Ausbildungszahlen zeigt, dass Zuwächse bei den Neueinsteigern gerade im Tiefbau (+21,3 Prozent), insbesondere bei Gleisbauerinnen und Gleisbauern, Tiefbaufacharbeiterinnen und -arbeitern und Rohrleitungsbauerinnen und Rohrleitungsbauern sowie im Hochbau (+ 15,1 Prozent), etwa Hochbaufacharbeiterinnen – und arbeitern oder Beton- und Stahlbetonbauerinnen und -bauern zu sehen sind.
Deutlich positiv entwickelt sich auch die Zahl weiblicher Auszubildender, die in allen von der SOKA-Bau geförderten Bau- und baunahen Berufen auf 3.410 (8,5 Prozent) ansteigt. 58 Prozent der weiblichen Auszubildenden erlernen einen gewerblichen oder technischen Beruf.
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