Meine sehr geehrten Damen und Herren, lassen Sie mich zunächst einmal Danke sagen für Ihren Besuch dieser Mitgliederversammlung. Diese starke Präsenz ermutigt uns, die Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen im RBV, für die nächsten Aufgaben!

Ein herzliches „Danke“ auch an Frau Alexandra Ernst für den sehr interessanten und informativen Vortrag heute früh! Es war uns eine Freude Ihnen zuzuhören. Der Vortrag hat meine Auffassung bestätigt, dass „RBV und DVGW Seit an Seit marschieren“! Wir freuen uns auf die Fortsetzung des Dialogs mit Ihnen.

Sehr verehrte Mitglieder!

Sie haben heute ein neues Präsidium gewählt und damit den Verantwortlichen an der Spitze des RBV einen demokratischen Auftrag erteilt. Dafür bedanken wir, das neue Präsidium „Burger – Vogelbacher – Lang“, uns bei Ihnen sehr herzlich!

Sie haben uns Ihr Vertrauen gegeben, diesen Verband weiter in die Zukunft zu führen, in eine Zukunft, welche vermutlich immer größere Herausforderungen an unsere Branche stellen wird. Diesen Herausforderungen wollen und werden wir uns stellen, wir werden gemeinsam mit Ihnen für gegenwärtige Aufgaben Lösungen suchen und uns für zukünftige Aufgaben wappnen und gut aufstellen.

Neben den bisherigen Brennpunkten wie Nachwuchs- und Facharbeitermangel, die demographische Entwicklung und die notleidende Infrastruktur, gibt es genügend weitere Fragen, auf die wir Antworten finden müssen.

Eine Kernfrage dabei lautet: Ist Unternehmertum in Deutschland überhaupt noch gefragt? Was will die Politik von uns? Was will die Gesellschaft? Tagtäglich werden wir gegängelt, mit neuen Verordnungen und Bestimmungen aufgehalten in unserer Tatkraft!

Können denn nur wir noch rechnen, sind wir mit diesen Problemen alleine gelassen? Interessiert sich denn die Öffentlichkeit oder die Politik noch dafür, dass wir wirtschaftliche Ergebnisse erzielen müssen, dass wir Verantwortung tragen für Tausende von Mitarbeitern, dass wir uns verantwortlich fühlen für unsere Infrastruktur!?

Viele Fragen stellen sich uns: Was hat uns die Energiewende gebracht? Ist das überhaupt zu schaffen? Wer kann das noch bezahlen und die Gretchenfrage:

Haben unsere Auftraggeber heute –morgen – und in Zukunft überhaupt noch die Finanzmittel –sprich Gewinne – um nachhaltig zu investieren?

Oder verrennt sich die politische Führung unseres Landes weiterhin in vermeintlich sozialen Wohltaten und verliert damit den Blick für das Wesentliche?! Die „Draghiische – tragische Zinspolitik der EZB“ mag den Unternehmen helfen, jedoch sei die Frage erlaubt, ob eine Nullverzinsung des erwirtschafteten Kapitals der Anleger und der Sparguthaben unserer Mitarbeiter der Lohn für lebenslanges hartes Arbeiten sind? Oder ist es doch eher eine schleichende Enteignung? Hier bedarf es vieler Antworten, und alles das wird unser Handeln in Zukunft bestimmen!

Als Maxime muss für uns gelten: Wir nehmen unser Los in die eigene Hand! Wir gestalten unsere Zukunft selbst.

Ich rufe Ihnen zu: „Erinnern Sie sich an Ihre eigene Kraft! Gehen Sie mutig und mit uns als Verband an Ihrer Seite voran!“

Unser RBV ist gut organisiert, das Haus Marienburger Straße ist wohl bestellt, wir haben sehr engagierte und verantwortungsvoll handelnde hauptamtliche Mitarbeiter unter einer starken Führung unseres Geschäftsführers Herrn Hesselmann. Wir haben im RBV eine vorbildliche Aufstellung unserer Fachgremien, wir decken damit alle Schwerpunkte im Leitungsbau ab, wir scheuen vor keiner technischen Aufgabenstellung zurück!

Die Experten im Leitungsbau – das sind wir! Das war so und muss auch weiterhin so bleiben!

Und an dieser Stelle möchte ich es mit John F. Kennedy halten, dessen Rede an die Nation sinngemäß auf unseren RBV transferiert werden kann: „Frage nicht was Dein Verband für Dich tun kann,- frage, was Du für Deinen Verband tun kannst!“

Daraus abgeleitet an Sie deshalb heute die Aufforderung: schicken Sie uns weiterhin die qualifiziertesten Mitarbeiter aus Ihren Unternehmen in die Gremien und Arbeitskreise, unterstützen Sie uns nach Ihren besten Fähigkeiten! Kommen Sie zu unseren Veranstal­tungen auf Landes- und auf Bundesebene, nutzen Sie unsere Seminar- und Schulungs­angebote, streben Sie ein Ehrenamt an! Diesen Appell richte ich explicit an die Teilnehmer unseres AK Junge Führungskräfte!

Letztendlich werden wir alle, der RBV, Ihre Unternehmen und Sie persönlich, davon profitieren:
• Sie sind immer bestens informiert, alle neuen Entwicklungen werden Ihnen präsentiert.
• der Gedankenaustausch mit Kollegen wird Sie und Ihr Unternehmen weiter voran bringen
• Normen, Technische Neuerungen, Arbeitsverfahren, - RBV-Mitglieder sind immer auf dem neuesten Stand!

Wir sind die erste Liga des Leitungsbaus, wir haben starke Partnerverbände an unserer Seite, wir kommunizieren mit unseren technisch-wissenschaftlichen Partnern (z. B. dem DVGW) und unseren Auftraggebern (wie z. B. dem BDEW) auf Augenhöhe, wir haben durch Andreas Burger den Schulterschluss mit dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie geschafft.

Sie sehen:
• Wir verstecken uns nicht, nein, wir zeigen Flagge und nennen Dinge welche uns nicht passen beim Namen!
• Wir scheuen es nicht, uns techno-politisch zu positionieren und dies öffentlich zu machen!

Das war bislang so und daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern!

Wir, das neue Präsidium, versichern Ihnen: Das Schiff RBV ist weiterhin auf Kurs! Wir können zwar die Richtung des Windes nicht bestimmen, aber wir werden die Segel in die richtige Position setzen!

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und wünsche uns allen ein interessantes und entspanntes Nachmittags-Programm und eine gute, festliche und unterhaltsame Abendveranstaltung.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

Die RBV-Mitgliederversammlung 2016 in Hamburg ist hiermit beendet.


Kontakt

Rohrleitungsbauverband e. V.
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50968 Köln

T +49 221 376 68-20 
F +49 221 376 68-60
E-Mail: info@rohrleitungsbauverband.de

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